X. Workshop für Doktorand/Innen

Fernhandel, lokale Tauschaktionen und Zahlformen im antiken Westen

13
Junho
-
17
Junho 2016
Madrid
Workshop

KoordinationDirce MARZOLI (DAI-Madrid), Laurent CALLEGARIN (Casa de Velázquez, Madrid) 
Veranstalter: Deutsches Archäologisches Institut (Madrid), École des hautes études hispaniques et ibériques (Casa de Velázquez, Madrid)
Zusammenarbeit: Museo Arqueológico Nacional, Madrid


Veranstaltungsort:
Deutsches Archäologisches Institut (Madrid)
Casa de Velázquez (Madrid)

  

Siehe Beschreibung in FranzösischSpanischEnglisch.

Kurzbeschreibung 

Die Madrider Abteilung des DAI und die Casa de Velázquez organisieren zum 10. Mal gemeinsam in Madrid den jährlichen Workshop zur Förderung von Doktorand/Innen und bieten damit ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch.

Thema

- Wege und Netzwerke des Handels: Maritime und festländische Handelswege; Hochseeschifffahrt, Verkehrs- und Straßennetz, Handelsstationen, Handelsstrategien (private Unternehmen, staatliche Unternehmen, Handelsverträge…)

- Akteure des Handels: Handeltreibende Völker/Gesellschaften (Phönizier-Punier, Griechen, Etrusker, Iberer, Römer, Kelten, etc.); Händler (Agenten, Vermittler, Bänker, etc.); Wer fördert? Wer unternimmt? Wer erwirbt?

- Orte des Handels: Kontaktzonen, Tausch- und  Marktplätze (Emporia, Häfen, Civitates, Märkte, Heiligtümer und Tempel); Modalitäten (neutrale Orte, Asylia); Infrastrukturen des Handels (von den Orten der Beschaffung, zu den Depots und dem Verkauf).

- Produkte und Instrumente des Handels: Gesuchte und getauschte Produkte; Tausch von Rohmaterialien, Halbfabrikaten, fertigen Produkten; Verbindung zwischen Handel und Technologietransfer (Innovationen); Modalitäten des Handels; Zahl-  und Gewichtssysteme, praemonetale Werte, monetale Werte (Barren, geprägte Münzen, monetale Parität), Material (Gold, Silber, Bronze).

Im Vordergrund stehen wissenschaftliche und methodische Überlegungen zur antiken Wirtschaft. Zielgruppe sind Doktorand/Innen der Vor- und Frühgeschichte, der Klassischen Archäologie, der Alten Geschichte und der Anthropologie aus Universitäten und Forschungszentren ganz Europas und des Maghreb. Jeder Teilnehmer bekommt die Gelegenheit, sich aktiv in den Informationsaustausch einzubringen, indem er seine Doktorarbeit vorstellt, an der Gruppenarbeit teilnimmt und nicht zuletzt dadurch, dass er seine eigene Position in die Diskussion einbindet.

Die Doktorand/Innen werden während des einwöchigen Workshops von den nachfolgende angeführten Spezialisten und beiden Organisatoren begleitet.

Der Workshop findet täglich alternierend in der Casa de Velázquez und im Deutschen Archäologischen Institut statt.

Teilnehmer

Begleitet wird der Workshop von den Professor/Innen
María-Paz García-Bellido, CSIC, Madrid
Carlos Fabião , Universidade de Lisboa
Pierre-Yves Milcent, Université Toulouse-Jean Jaurès
David Wigg-Wolf, Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt a.M.
N.N.

An dem Workshop werden insgesamt 15 Doktorand/Innen teilnehmen.

Bewerbungsmodalitäten und Unterkunft

Einschreibegebühren fallen nicht an.

Das Ergebnis der Entscheidungen der Kommission wird am 22. April 2016 mitgeteilt.

Für alle nicht in Madrid Ansässigen wird vom 13. bis 17. Juni 2016 ein Zimmer und Frühstück in der Casa de Velázquez zur Verfügung gestellt. Für Mittagessen ist gesorgt. Die Kosten der Reise werden nicht übernommen.

Für Teilnehmer aus Marokko, Tunesien und Algerien werden insgesamt drei Reisestipendien in Höhe von 300 € bereitgestellt.

Die Sprachen des Workshops sind spanisch, französisch, deutsch, portugiesisch, italienisch und englisch.